Globalisierte Welt – da Deutschland auch in Zukunft Exportweltmeister bleiben möchte, müssen deutsche Unternehmen ihre Kommunikations- und Werbemittel mehr denn je auch in fremdsprachigen Versionen bereithalten. Ein effizientes Übersetzungsmanagement hilft.
Im Jahr 2007 exportierten deutsche Unternehmen Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 970 Milliarden Euro. In diesem Jahr soll die Exportkraft der deutschen Wirtschaft die Eine-Billion-Euro-Grenze überschreiten – wenn die aktuelle Finanzkrise nicht dazwischenfunkt. Das heißt: Die Globalisierung ist für die hiesige Wirtschaft längst keine Vision mehr. Sie ist gelebte Wirklichkeit. Fast ist man geneigt zu sagen, dass Deutschland als legendärer Exportweltmeister die Globalisierung schon praktiziert hat, als das Wort noch gar nicht erfunden war. Aus dieser Situation entstehen für Leistungspartner wie mds, die sich auf Unternehmenskommunikation spezialisiert haben, natürlich besondere Herausforderungen. Gerade im Bereich der Katalogproduktion, bei Broschüren, im Onlinebereich oder bei Kundenzeitschriften denken die meisten unserer Kunden heute immer gleich auch über fremdsprachige Ausgaben nach.
Beispiel Katalogproduktion: Die mds-Großkunden sind allesamt europa-, manche sogar weltweit aktiv. Ihre Kataloge werden nicht nur auf Deutsch und Englisch produziert, sondern in weiteren Sprachen – darunter beispielsweise auch solche wie Chinesisch, Russisch oder Griechisch, die mit eigenen Schriften arbeiten. Rund ein Dutzend Sprachen muss mds derzeit beherrschen, um ihren Kunden die fremdsprachige Kataloge zu ermöglichen. Wir verstehen uns in diesem Kontext als Übersetzungsmanager, der dafür sorgt, dass die Produktion der fremdsprachigen Kataloge genauso reibungslos funktioniert wie die Produktion der deutschen Version.
Der deutsche Katalog ist dabei die Basis für alle fremdsprachigen Varianten. Wir realisieren zunächst die Produktion des deutschen Katalogs. Sobald hier das Layout fertig ist, alle Produktdaten eingeflossen sind, alle Fotos am richtigen Platz stehen, alle weiteren Texte eingebaut sind, geht es an die fremdsprachige Ausgabe. Das Entscheidende ist hier die Übersetzung der Produkttabellen, also der Daten, die aus der Warenwirtschaft beziehungsweise aus dem Product-Information-Management-System (PIM) übernommen wurden. Die Übersetzung dieser Daten erfolgt automatisch. Das ist unsere Innovation und das entscheidende Moment, das verhindert, dass sich in den fremdsprachigen Katalog Fehler einschleichen.
Und so funktioniert die automatische Übersetzung: Im System liegen alle Kategorien und Begriffe der Produkttabellen, die jenseits der Zahlen übersetzt werden müssen, bereits in der Fremdsprache vor, sie müssen lediglich aktualisiert werden. Mit einem Mausklick auf „Tschechisch“ oder „Spanisch“ tauschen sich die Begriffe in den Tabellen dann einfach nur aus. Sofort erscheint die gesamte Tabelle in der gewünschten Fremdsprache. Was dieses System zusätzlich komfortabel macht: In manchen Sprachen sind die benötigten Vokabeln ganz kurz, in anderen, wie etwa dem Finnischen, ganz lang – das heißt auch, dass sich die räumlichen Relationen in der Tabelle verschieben können und sich dadurch je nach Wortlänge auf einer Produkttabellenseite einige Produkte weniger oder mehr als in der deutschen Version befinden. Das System passt das Layout jedoch automatisch an und generiert entsprechend ein paar Seiten mehr oder weniger. Diese Art der Übersetzung ist schnell, komfortabel und sicher – vor allem aber muss der Kunde sich keine Sorgen machen, dass im Bereich der Kerndaten irgendetwas falsch laufen könnte.