Mehr als zwei Drittel der Unternehmen und über drei Viertel der befragten Dienstleister beurteilen Corporate Publishing (CP) als absolut entscheidend und sehr wichtig für die Mitarbeiterkommunikation. Es sollen dafür in Zukunft hauptsächlich Websites, Zeitschriften und E-Newsletter eingesetzt werden. Eine crossmediale Verknüpfung zwischen Print und Online streben 72 Prozent der Unternehmen und 85 Prozent der Dienstleister an. Zu diesem Ergebnis kommt das zweite CP-Barometer des Europäischen Instituts für Corporate Publishing (EICP). Das EICP hat das Befragungsinstrument CP-Barometer in Auftrag gegeben, um zwei Mal im Jahr das aktuelle Branchenklima abzufragen. Im Herbst 2009 stand nun die Mitarbeiterkommunikation im Fokus. Aber nicht allein: Auch die anderen CP-relevanten Themen wurden erfragt und mit den Ergebnissen des Frühjahrs verglichen. So zeigt sich deutlich, dass die Unternehmen die Entwicklung der CP-Budgets für Onlineund Mobile-Medien im Herbst positiver einschätzten. Noch im Frühjahr gaben 44 Prozent der befragten Unternehmen an, dass die Budgets für Mobile-Medien wachsen werden; im Herbst gingen bereits 70 Prozent davon aus. Auch Onlinemedien nahmen weiter an Bedeutung zu. Während im ersten CP-Barometer noch knapp die Hälfte der Unternehmen überzeugt von steigenden Budgets war, gaben dies im Herbst fast drei Viertel an. Zudem betonten 50 Prozent der Teilnehmer, dass die Corporate Publishing-Budgets für Printmedien gleich bleiben werden.